Hundegestützte Therapie

Dass Haustiere eine positive Wirkung auf eine seelische Ausgeglichenheit von Menschen haben können, ist schon länger bekannt.                                                            Hildegard von Bingen sagte bereits Anfang des 12. Jahrhunderts: „Gib jedem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.“

 

Hunde besitzen ein feines Gespür für Stimmungen und können sich sehr gut auf die Empfindungen eines Menschen einlassen. Sie können Menschen motivieren, aktivieren, aber auch beruhigen – vor allem Kinder.  Ein Hund hat keine Erwartungen, kennt keine Vorurteile und ist gerade Kindern gegenüber oft freundlich gesinnt. Hunde vermitteln Anerkennung, Aufmerksamkeit, Nähe, Sicherheit und Geborgenheit. Oft erkennen Hunde Außenseiter und wenden sich ihnen besonders zu. Das führt Viele zurück in die Gemeinschaft.

Aus diesen vielen Gründen kommen in letzter Zeit Hunde auch immer häufiger in der tiergestützten Therapie oder als Schulhunde zum Einsatz. Versuche in Kindergärten und Grundschulen haben ergeben: Ist ein vierbeiniger „Co-Pädagoge “ im Schulzimmer, sind die Kinder ruhiger, aufmerksamer, weniger gestresst und es gibt seltener Auseinandersetzungen.

Wissenschaftler haben zudem Erstaunliches herausgefunden: Wer einen Hund streichelt und dabei seine Freude und Zuneigung verspürt, produziert das körpereigene Wohlfühl- oder Bindungshormon Oxytocin. Sogar beiderseitige Blicke sollen schon reichen!